Die folgenschwersten atlantischen Hurrikane der jüngeren Geschichte

Im September 1900 verwüstete ein Hurrikan die texanische Kleinstadt Galverston. Der Wirbelsturm der Kategorie 4 forderte zwischen 8000 und 12000 Menschenleben. Im Nachhinein wurde der Sturm "Isaac" genannt.

Im September 1919 wütete ebenfalls ein Kategorie 4 Sturm über den Florida Keys und Teilen von Texas. Er tötete zwischen 600 und 900 Menschen. Darunter viele Seefahrer, die im Golf von Mexiko unterwegs waren.

Im September 1928 ereignete sich der Lake-Okeechobee-Hurrikan. Nachdem der Sturm Teile Puerto Ricos verwüstete, zog er nach Palm Beach in Florida und zerstörte den Deich des Lake Okeechobee. Eine Flutwelle ergoss sich über die Umgebung, in der zahlreiche Menschen ertranken. Insgesamt forderte der Hurrikan 1836 Opfer.

Im September 1989 fegte Hurrikan "Hugo" über Puerto Rico und diversen Inseln im Golf von Mexiko hinweg und traf bei Charleston auf das US-Festland. Der Sturm der Kategorie 4 richtete Schäden in Höhe von 7 Milliarden USD an.

1992 richtete der Hurrikan "Andrew" Schäden in Höhe von 26.5 Milliarden USD an. Bei dem Sturm der Kategorie 5 verloren "nur" 26 Menschen ihr Leben. In den letzten Jahren ist zu beobachten, dass die Sachschäden immer größer werden.

Am 29. August 2005 verwüstete Wirbelsturm "Katrina" New Orleans. Die traurige Bilanz des Hurrikans sind ca. 1800 Tote und ein Sachschaden von mehr als 125 Milliarden USD. Damit ist dieser Wirbelsturm bisheriger Rekordhalter in Punkto Sachschäden.

Aus dieser Auflistung ist zu erkennen, dass die meisten starken Hurrikane im September stattfinden. Wer in die betroffenen Regionen reisen will und sein Risiko minimieren möchte, sollte den Spätsommer meiden.

Das Jahrzehnt mit den meisten Kategorie 5 Stürmen war die letzte Dekade zwischen 2000 und 2009 ereigneten sich im Atlantikraum 8 Hurrikane dieser Stärke: 2003 Isabel, 2004 Ivan, 2005 Emily, 2005 Katrina, 2005 Rita, 2005 Wilma, 2007 Dean, 2007 Felix

Copyright Marc Szeglat 2016. Design by elemis. All rights reserved.