Der Begriff Feuerbrünste beschreibt große Brandkatastrophen. Meistens sind hiervon Wälder, Steppen und Savannen betroffen. Große Brände können aber auch auf Städte übergreifen und besonders historische Altstädte zerstören.
Als Naturphänomen treten Waldbrände häufig auf und sind Teil eines funktionierenden Ökosystems. So wurde nach dem großen Waldbrand im Yellowstone N.P. festgestellt, dass einige Tannenzapfen-Arten tatsächlich Feuer benötigen um aufzuplatzen und den Samen frei zusetzten. Das Gleiche gilt für den australischen Feuerbaum. Zudem ist die Asche der verbrannten Pflanzen ein mineralstoffreicher Dünger. Diese Tatsache veranlasst viele Bauern und Farmer in Asien, Afrika und Südamerika zur Brandrohdung, die ganze Landstriche verwüstet. Denn besonders im Regenwald laugen die brandgerodeten Böden nach 2 - 3 Jahre wieder aus und werden erodiert.
Auf natürliche Weise entstehen Waldbrände häufig durch Blitzschlag, oder Vulkanausbrüche. Glasscherben fungieren heutzutage unter besonderen Bedingungen als Lupe und bündeln das Sonnenlicht so, dass es einen Waldbrand auslösen kann.

| Auf dieser Seite berichtet Geonaut Marc Szeglat über Naturkatastrophen und Naturphänomene. Erdbeben, Bergstürze, Tsunamis, Überschwemmungen und Waldbrände stehen im Mittelpunkt der Berichte. Vulkanausbrüche werden auf vulkane.net ausführlich thematisiert. |
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